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ICAM-1/CD54 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421013-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Icam1 kodiert das interzelluläre Adhäsionsmolekül 1 (ICAM-1/CD54), einen induzierbaren Rezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der während Entzündungen auf Endothelzellen, Leukozyten sowie vielen stromalen und epithelialen Zelllinien exprimiert wird. ICAM-1 bindet Integrine wie LFA-1 (ITGAL/ITGB2) und Mac-1 (ITGAM/ITGB2) und unterstützt dadurch feste Adhäsion, Transmigration und die Stabilisierung der immunologischen Synapse, wodurch zytokingesteuerte Programme mit Signalübertragung durch Zell-Zell-Kontakt verknüpft werden. Seine Expression wird durch entzündliche Signalwege einschließlich NF-κB und JAK/STAT als Antwort auf Stimuli wie TNF-α und IL-1 reguliert und koordiniert so Leukozytenrekrutierung und vaskuläre Aktivierung. Eine fehlregulierte ICAM-1-Biologie wird häufig in Modellen von Autoimmunität, Infektion, chronischer Entzündung und Tumor–Immun-Interaktionen untersucht, in denen Adhäsion und Zellverkehr (Trafficking) die Gewebepathologie prägen.
ICAM-1/CD54 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Icam1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Icam1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Icam1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Icam1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.