Date published: 2026-7-11

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HoxB2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404533-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • HoxB2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • HoxB2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom HoxB2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom HoxB2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der HOXB2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    HoxB2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404533-ACT
    20 µg
    $397.00

    HOXB2 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxB2, einen DNA-bindenden Regulator, der während der Embryonalentwicklung zur Festlegung der anterior-posterioren Musterbildung und der segmentalen Identität beiträgt, insbesondere in Abstammungslinien des Hinterhirns und der Neuralleisten-Derivate. HoxB2 moduliert Genexpressionsprogramme, die die Festlegung des Zellschicksals, die Differenzierung und die Reaktion auf Morphogene steuern, über HOX-Transkriptionsnetzwerke sowie durch Interaktionen mit Kofaktoren wie PBX und MEIS. Eine fehlregulierte HOXB2-Expression wurde mit veränderter Entwicklungssignalgebung und aberranten transkriptionellen Zuständen in Krankheitskontexten beim Menschen in Verbindung gebracht, darunter Krebserkrankungen, bei denen HOX-Genprogramme Proliferation, Migration und Linienplastizität beeinflussen können. Als transkriptioneller Regulator stellt HoxB2 einen gut zugänglichen Ansatzpunkt dar, um in Modellsystemen genregulatorische Schaltkreise und die Reaktivierung entwicklungsbiologischer Signalwege zu untersuchen.

    HoxB2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HOXB2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    HoxB2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HOXB2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HOXB2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HoxB2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HOXB2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HoxB2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HoxB2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HOXB2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.