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HLA-E CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403124-ACT | 20 µg | $397.00 |
HLA-E kodiert ein nicht-klassisches MHC‑Klasse‑I‑Molekül, das ein eingeschränktes Peptidrepertoire präsentiert, darunter Leader‑Peptide anderer HLA‑Klasse‑I‑Proteine, um die Immunüberwachung zu regulieren. An der Zelloberfläche interagiert HLA‑E vor allem mit inhibitorischen und aktivierenden Rezeptoren wie CD94/NKG2A und CD94/NKG2C auf NK‑Zellen und Subpopulationen von T‑Zellen und ist damit in die Antigenpräsentation sowie in eine immuncheckpoint‑ähnliche Signalgebung eingebunden, die zytotoxische Antworten feinabstimmt. Durch die Beeinflussung der Aktivierungsschwellen von NK‑ und T‑Zellen wirkt HLA‑E auf Reaktionen bei Infektionen, Entzündungen und Tumor‑Immun‑Interaktionen ein; eine veränderte Expression wurde in mehreren Krankheitskontexten mit Phänotypen der Immunflucht in Verbindung gebracht. Seine Regulation überschneidet sich mit zytokingesteuerten Signalwegen, einschließlich der Interferon‑Signalgebung, die Programme der Antigenverarbeitung und ‑präsentation modulieren.
HLA-E Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HLA-E-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
HLA-E Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HLA-E-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HLA-E-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HLA-E-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HLA-E-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HLA-E-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HLA-E-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HLA-E-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.