Date published: 2026-7-12

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Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Double Nickase Plasmid (h): sc-400446-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Double-Nickase-Plasmid (h) und Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf HDAC3 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Histone Deacetylase 3 (HDAC3): sc-376957
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    Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Double Nickase Plasmid (h)

    sc-400446-NIC
    20 µg
    $410.00

    Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-400446-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    HDAC3 kodiert die Histondeacetylase 3, eine HDAC der Klasse I, die die Entfernung von Acetylgruppen von Histon- und Nicht-Histon-Proteinen katalysiert, um die Zugänglichkeit des Chromatins und transkriptionelle Programme zu regulieren. HDAC3 wirkt besonders innerhalb des NCoR/SMRT-Korepressorkomplexes und verknüpft so epigenetische Kontrolle mit der Signalübertragung durch nukleäre Rezeptoren, entzündlichen Transkriptionsantworten und der Regulation metabolischer Gene. Durch die Koordination von Zellzyklusprogression, DNA-Schadensantworten und abstammungslinien-spezifischer Differenzierung trägt HDAC3 zur Aufrechterhaltung der zellulären Identität und der Genomstabilität bei. Eine Fehlregulation der HDAC3-Aktivität oder -Expression wurde mit onkogenen transkriptionellen Zuständen, neuroentwicklungsbiologischen und neurodegenerativen Prozessen sowie immunvermittelten Pathologien in Verbindung gebracht, weshalb HDAC3 häufiges Ziel mechanistischer Studien in der Epigenetik ist.

    Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HDAC3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HDAC3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HDAC3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HDAC3-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.