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Hemoglobin ε Double Nickase Plasmid (h) | sc-403392-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Hemoglobin ε Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403392-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HBE1 kodiert Hämoglobin ε, eine embryonale Globinkette, die zusammen mit α‑ähnlichen Globinen funktionelle Hämoglobin‑Tetramere bildet und so den Sauerstofftransport während der frühen menschlichen Entwicklung unterstützt. Seine Expression wird innerhalb der Kontrollregion (Locus Control Region, LCR) des β‑Globin-Lokus sowie im Programm des entwicklungsabhängigen Hämoglobinwechsels streng reguliert, wodurch HBE1 mit der erythroiden Differenzierung und Signalwegen des Häm-/Eisenstoffwechsels verknüpft ist. Eine veränderte Regulation des Globin-Clusters ist bei Hämoglobinopathien und erythropoetischem Stress relevant, wobei entwicklungsabhängige Globin-Expressionsmuster das Gleichgewicht der Globinketten beeinflussen können. Als Marker früher erythroider Programme wird Hämoglobin ε häufig verwendet, um Festlegung der Zelllinie und transkriptionelle Kontrolle über den gesamten β‑Globin-Gencluster zu untersuchen.
Hemoglobin ε Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HBE1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HBE1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HBE1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HBE1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.