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HARBI1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433844-NIC | 20 µg | $410.00 |
Harbi1 codiert HARBI1, ein domestiziertes, von einer Transposase abgeleitetes Protein, das mit der Genombiologie und der Regulation DNA-assoziierter Prozesse in Verbindung gebracht wird. Obwohl seine molekularen Funktionen noch nicht vollständig geklärt sind, wurde HARBI1 mit Signalwegen verknüpft, die für DNA-Reparatur, Chromatindynamik und die Aufrechterhaltung der genomischen Stabilität relevant sind, was es für Untersuchungen zur Zellzykluskontrolle und zu Stressantworten interessant macht. In Mausmodellen kann eine Störung von Faktoren der Genomerhaltung Entwicklungsphänotypen und die zelluläre Fitness beeinflussen; HARBI1 wird daher in Kontexten untersucht, in denen veränderte DNA-Schadensantworten oder Chromatinregulation zu krankheitsrelevanten Mechanismen beitragen. Das Verständnis der HARBI1-Aktivität unterstützt die Forschung dazu, wie transposase-abgeleitete Gene umfunktioniert werden, um die Genregulation und Genomintegrität bei Säugetieren zu modulieren.
HARBI1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Harbi1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Harbi1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Harbi1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Harbi1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.