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GSH-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404282-ACT | 20 µg | $397.00 |
GSX1 (in einigen Annotationen auch als GSH-1 bezeichnet) kodiert einen Homeobox-Transkriptionsfaktor, der über sequenzspezifische DNA-Bindung und transkriptionelle Regulation an früher Entwicklungs-Musterbildung und der Festlegung neuronaler Zelllinien beteiligt ist. In menschlichen Zellen überschneiden sich GSX1-assoziierte Regulationsprogramme mit neuroentwicklungsbezogenen Gennetzwerken, die die Proliferation von Vorläuferzellen, regionale Identität und Differenzierung koordinieren. Eine Fehlregulation homeobox-gesteuerter transkriptioneller Schaltkreise wird häufig im Zusammenhang mit angeborenen neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und veränderten Zellschicksalsentscheidungen untersucht, wodurch GSX1 ein nützlicher Knotenpunkt ist, um die transkriptionelle Kontrolle der Linienfestlegung zu erforschen. Als nukleärer Regulator wird GSX1/GSH-1 häufig mittels Expressionsprofilierung und chromatinbasierter Assays untersucht, um nachgeschaltete Zielgene und das Zusammenspiel von Signalwegen zu kartieren.
GSH-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GSX1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GSH-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GSX1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GSX1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GSH-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GSX1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GSH-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GSH-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GSX1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.