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GPR126 Double Nickase Plasmid (m) | sc-432032-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR126 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-432032-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Adgrg6 kodiert den Adhäsions‑G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor GPR126, einen Membranrezeptor, der Signale aus der extrazellulären Matrix mit intrazellulärer G‑Protein‑Signalübertragung integriert, um cAMP‑abhängige Transkriptionsprogramme zu regulieren. Bei der Maus ist GPR126 für die Entwicklung von Schwann‑Zellen und die Myelinisierung peripherer Nerven essenziell; außerdem trägt es zur Herzentwicklung (Morphogenese) und zur Skelettentwicklung bei. Über GPCR‑vermittelte Signalwege und Interaktionen mit Liganden der Adhäsionsdomäne beeinflusst GPR126 Zelldifferenzierung, Migration und Gewebemusterbildung. Eine Störung der ADGRG6/GPR126‑Funktion wurde mit Entwicklungsdefekten und krankheitsrelevanten Phänotypen im Nervensystem sowie im Muskel‑Skelett‑System in Verbindung gebracht und unterstützt mechanistische Studien zur Myelinisierung und Morphogenese.
GPR126 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Adgrg6-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Adgrg6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Adgrg6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Adgrg6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.