Date published: 2026-7-11

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GPD1 Double Nickase Plasmid (h): sc-403706-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das GPD1 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • GPD1 Double-Nickase-Plasmid (h) und GPD1 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf GPD1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: GPD1: sc-376219
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    GPD1 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-403706-NIC
    20 µg
    $410.00

    GPD1 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-403706-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das humane **GPD1**-Gen kodiert die zytosolische **Glycerin-3-phosphat-Dehydrogenase 1**, ein NADH-abhängiges Enzym, das **Dihydroxyacetonphosphat** und **Glycerin-3-phosphat** ineinander umwandelt und damit die **Glykolyse** mit der **Glycerolipid-Synthese** sowie der **Redox-Homöostase** verknüpft. Durch seinen Beitrag zur **Glycerolphosphat-Shuttle** beeinflusst GPD1 das zelluläre **NADH/NAD+**-Gleichgewicht, den mitochondrialen Elektronentransfer und den Fluss des Lipidstoffwechsels unter wechselnden Nährstoffbedingungen. Eine veränderte GPD1-Aktivität wurde mit metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, die den **Triglycerid-Umsatz**, **insulinabhängige Signalwege** und die **hepatische Lipidakkumulation** betreffen, was GPD1 für Studien zur Biologie von Fettgewebe und Leber relevant macht. Als Knotenpunkt zwischen Kohlenhydratverwertung und Lipidspeicherung wird GPD1 häufig in Modellen von metabolischem Stress, oxidativem Gleichgewicht und energetischer Umprogrammierung untersucht.

    GPD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPD1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.