Date published: 2026-9-3

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GFAP Double Nickase Plasmid (h): sc-400130-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das GFAP Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • GFAP Double-Nickase-Plasmid (h) und GFAP Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf GFAP abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: GFAP: sc-33673
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    GFAP Double Nickase Plasmid (h)

    sc-400130-NIC
    20 µg
    $410.00

    GFAP Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-400130-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das gliale fibrilläre saure Protein (GFAP) ist ein Intermediärfilamentprotein, das als zentrale strukturelle Komponente des astrozytären Zytoskeletts dient und weithin als Marker der Astrozytendifferenzierung sowie der reaktiven Gliose verwendet wird. Durch die Organisation von Filamentnetzwerken und die Interaktion mit Regulatoren des Zytoskeletts trägt GFAP zur Morphologie von Astrozyten, zur mechanischen Stabilität und zur zellulären Antwort auf Verletzungen und inflammatorische Signale bei. Die Dynamik von GFAP überschneidet sich mit Prozessen wie Zytoskelettumbau, Zellmigration und Stresssignalübertragung, die die Bildung glialer Narben und neuroimmunologische Interaktionen prägen. Eine veränderte GFAP-Expression oder -Aggregation wird mit Astrozyten-Dysfunktion in neurologischen und neurodegenerativen Zusammenhängen in Verbindung gebracht, darunter die Alexander-Krankheit und allgemeinere Reaktionen des ZNS auf Verletzungen.

    GFAP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GFAP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GFAP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GFAP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GFAP-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.