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GCNT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410791-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GCNT1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410791-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GCNT1 kodiert eine im Golgi-Apparat lokalisierte Glykosyltransferase, die die Bildung von Core-2- und verwandten verzweigten O-Glykanen katalysiert, indem sie N‑Acetylglucosamin auf Galβ1-3GalNAc-Strukturen von Glykoproteinen überträgt. Durch die Umgestaltung der Muzin-typischen O‑Glykosylierung beeinflusst GCNT1 die Lektinbindung, den Rezeptortransport und Zell‑Zell‑Adhäsionsprozesse, die Immunzellinteraktionen und Eigenschaften der epithelialen Barriere prägen. Eine veränderte GCNT1-Aktivität kann Oberflächen-Glykanmotive verschieben und dadurch die Präsentation von Selektinliganden sowie nachgeschaltete inflammatorische Signalwege beeinflussen. Eine dysregulierte O‑Glykanverzweigung in Zusammenhang mit GCNT1 wurde in Kontexten von Immunfunktionsstörungen und maligner Transformation beschrieben, was seine Untersuchung in der Glykoimmunologie und der Krebszellbiologie unterstützt.
GCNT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GCNT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GCNT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GCNT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GCNT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.