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GCH-I Double Nickase Plasmid (h) | sc-402386-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GCH-I Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402386-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GCH1 kodiert die GTP-Cyclohydrolase I (GCH‑I), das geschwindigkeitsbestimmende Enzym der de-novo-Biosynthese von Tetrahydrobiopterin (BH4) aus GTP. BH4 ist ein essenzieller, redoxaktiver Kofaktor für aromatische Aminosäurehydroxylasen und alle Isoformen der Stickstoffmonoxid-Synthase (NOS) und verknüpft dadurch die GCH‑I-Aktivität mit der Produktion von Katecholaminen und Serotonin sowie mit der NO-Signalübertragung und dem zellulären Redoxgleichgewicht. Eine veränderte GCH1-Funktion kann den Neurotransmitterstoffwechsel und endotheliale NO-Signalwege stören und ist daher relevant für Untersuchungen zur neurometabolischen Homöostase, Gefäßbiologie und oxidativem Stress. Varianten in GCH1 sind mit erblichen Neurotransmittererkrankungen assoziiert und wurden im Zusammenhang mit Schmerzempfindlichkeit und neuropsychiatrischen Phänotypen untersucht, was mechanistische Forschung zu Genotyp‑Signalweg-Beziehungen unterstützt.
GCH-I Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GCH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GCH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GCH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GCH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.