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GBP3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402792-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GBP3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402792-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Guanylat-bindendes Protein 3 (GBP3) ist eine beim Menschen interferoninduzierbare große GTPase, die als Teil der zellintrinsischen Immunität bei Pathogenkontakt und in entzündlichen Signalwegen wirkt. Als Mitglied der GBP-Familie ist es in Netzwerke interferonstimulierter Gene eingebunden, trägt zu antimikrobiellen Abwehrmechanismen bei und kann angeborene Immunwege beeinflussen, die Zytokinantworten prägen. Die Aktivität von GBP3 wird häufig mit durch Interferon/JAK–STAT gesteuerten Transkriptionsprogrammen sowie mit übergeordneten Wirtsabwehrprozessen wie inflammasomassoziierter Signalgebung und Stressantworten in Verbindung gebracht. Fehlregulierte Interferonsignalgebung und veränderte GBP3-Expression wurden in Zusammenhängen entzündlicher und infektiöser Erkrankungen beobachtet, was GBP3 für mechanistische Studien zur Immunaktivierung und immunassoziierten Pathologie relevant macht.
GBP3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GBP3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GBP3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GBP3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GBP3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.