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galectin-4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404255-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
galectin-4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404255-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LGALS4 kodiert Galectin-4, ein β-Galaktosid-bindendes Lektin, das in intestinalen und epithelialen Geweben angereichert ist und an der Zelloberfläche sowie im extrazellulären Milieu wirkt, um glykanabhängige Interaktionen zu organisieren. Durch die Bindung spezifischer Glykoproteine und Glykolipide trägt Galectin-4 zur epithelialen Polarität, zur Stabilität von Adhärens- und Tight Junctions sowie zur Modulation der Zell‑Zell- und Zell‑Matrix-Adhäsion bei und beeinflusst dadurch Migration und die Homöostase der Barriere. Die Aktivität von Galectin-4 überschneidet sich mit Prozessen der mukosalen Immunität und inflammatorischen Signalgebung, indem sie Rezeptor-Clustering und endozytotisches Trafficking reguliert. Eine dysregulierte LGALS4-Expression wurde mit veränderter epithelialer Differenzierung und Krankheitskontexten des Kolorektums in Verbindung gebracht, was LGALS4 zu einem nützlichen Ziel macht, um glykanvermittelte Signalgebung und Barrierebiologie zu untersuchen.
galectin-4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LGALS4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LGALS4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LGALS4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LGALS4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.