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G530011O06Rik Double Nickase Plasmid (m) | sc-437289-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
G530011O06Rik Double Nickase Plasmid (m2) | sc-437289-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **G530011O06Rik** kodiert ein weitgehend uncharakterisiertes Protein mit nur begrenzter funktioneller Annotation, was es zu einem geeigneten Ziel für die systematische Erforschung von Genfunktionen macht. Expressionsmuster und vorhergesagte Eigenschaften deuten auf mögliche Rollen in grundlegenden zellulären Prozessen wie der Regulation der Genexpression, dem RNA-Stoffwechsel oder der Proteinhomöostase hin, auch wenn eine eindeutige Zuordnung zu bestimmten Signal- oder Stoffwechselwegen noch aussteht. Die Perturbation schlecht annotierter Loci wie **G530011O06Rik** kann kontextabhängige Phänotypen aufdecken, die mit Zellzykluskontrolle, Stressantworten oder Linienspezifikation verknüpft sind. Damit ist **G530011O06Rik** für explorative Studien relevant, die Genotypen mit molekularen und zellulären Phänotypen in krankheitsnahen Modellen in Beziehung setzen, ohne einen spezifischen Mechanismus vorauszusetzen.
G530011O06Rik Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des G530011O06Rik-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von G530011O06Rik abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die G530011O06Rik-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit G530011O06Rik-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.