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G-CSF Double Nickase Plasmid (m) | sc-419844-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
G-CSF Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419844-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Colony Stimulating Factor 3 (Csf3) kodiert den Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF), ein sezerniertes Zytokin, das die Granulopoese sowie die Mobilisierung von Neutrophilen aus dem Knochenmark reguliert. Im hämatopoetischen und stromalen Kontext der Maus signalisiert G-CSF vorwiegend über den CSF3R-Rezeptor und aktiviert dabei die JAK/STAT-, MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalwege, wodurch Proliferation, Differenzierung und Überleben myeloischer Vorläuferzellen koordiniert werden. Diese Achse prägt die Homöostase der angeborenen Immunität und Entzündungsreaktionen; veränderte Signalübertragung wird häufig in Modellen für Neutropenie, Infektanfälligkeit und dysregulierte Myelopoese untersucht. Csf3 wird zudem eingesetzt, um neutrophilengetriebene Pathologien in Modellen entzündlicher Erkrankungen zu analysieren, in denen Zytokinnetzwerke und myeloides Zell-Trafficking mechanistisch bedeutsam sind.
G-CSF Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Csf3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Csf3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Csf3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Csf3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.