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FGF-9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403118-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FGF-9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403118-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FGF9 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 9 (FGF-9), einen sezernierten, heparinbindenden Liganden, der hauptsächlich über FGFR1c/FGFR2c/FGFR3c signalisiert und so Zellproliferation, Überleben und Differenzierung reguliert. Die Aktivität von FGF-9 aktiviert kanonische Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalkaskaden wie MAPK/ERK, PI3K–AKT und PLCγ und beeinflusst damit Entwicklungsprozesse, Gewebereparaturreaktionen sowie die stromal-epitheliale Kommunikation. Eine fehlregulierte FGF9–FGFR-Signalübertragung wird mit veränderten angiogenen und fibrotischen Programmen in Verbindung gebracht und wird häufig in Studien zu onkogenen Wachstumsfaktor-Netzwerken und zum Remodeling der Mikroumgebung untersucht. Daher ist FGF9 ein häufiges Ziel für mechanistische Analysen parakriner Signaldynamiken, der Linienfestlegung und des Pathway-Crosstalks in humanen Zellmodellen.
FGF-9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FGF9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FGF9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FGF9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FGF9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.