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FBXO34 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412420-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FBXO34 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412420-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FBXO34 kodiert ein F-Box-Protein, das voraussichtlich als Substraterkennungskomponente von SCF-(SKP1–CUL1–F-Box)-E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexen fungiert und spezifische Zielproteine an Ubiquitinierung und proteasomalen Abbau koppelt. Über diese Funktion kann FBXO34 die Proteostase, den Zellzyklusverlauf und die Signaldynamik beeinflussen, indem es die Stabilität von Effektoren in Signalwegen reguliert. Eine veränderte Aktivität des Ubiquitin-Proteasom-Systems wird breit mit genomischer Stabilität, Stressantworten und krebsrelevanten Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch FBXO34 ein nützlicher Knotenpunkt für mechanistische Studien der regulierten Proteindegradation ist. Die Untersuchung von FBXO34 unterstützt die Kartierung von SCF-abhängiger Ubiquitinierung und die Identifizierung nachgeschalteter Substrate, die Proteinumsatz mit zellulärer Homöostase verknüpfen.
FBXO34 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FBXO34-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FBXO34 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FBXO34-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FBXO34-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.