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ERV3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410773-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ERV3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410773-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ERV3-1 kodiert ERV3, ein hüllproteinähnliches Protein, das von einem endogenen retroviralen Element stammt und in ausgewählten menschlichen Geweben transkriptionell aktiv ist. Als Genprodukt mit Bezug zu Retroelementen wurde ERV3 im Kontext von Wirt–Retroelement-Interaktionen, der Regulation der Genexpression sowie zellulären Programmen untersucht, die mit Differenzierung und Immun-Signalgebung verknüpft sind. Eine ERV3-Expression wurde in hämatopoetischen und plazentaren Zusammenhängen beschrieben, was Untersuchungen dazu motiviert, wie endogene retrovirale Hüllproteine mit angeborenen Immunwegen und membranassoziierten Prozessen interagieren. Eine fehlregulierte Expression endogener retroviraler Gene, einschließlich ERV3-1, wurde in der Literatur mit entzündlichen und onkologischen Kontexten in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz als Ziel für mechanistische Studien krankheitsrelevanter transkriptioneller Zustände stützt.
ERV3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ERV3-1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ERV3-1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ERV3-1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ERV3-1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.