
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
ENDOG Double Nickase Plasmid (h) | sc-403263-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ENDOG Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403263-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ENDOG kodiert die Endonuklease G, eine in den Mitochondrien lokalisierte Nuklease, die am Stoffwechsel der mitochondrialen DNA beteiligt ist und unter zellulärem Stress zur Fragmentierung der nukleären DNA beitragen kann. Das Protein wurde mit Prozessen der intrinsischen Apoptose und der mitochondrialen Homöostase in Verbindung gebracht und greift in Signalwege ein, die oxidative Stressantworten und die Genomintegrität steuern. Eine veränderte ENDOG-Aktivität wurde mit Phänotypen assoziiert, die mitochondriale Dysfunktion und eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber DNA-Schäden umfassen, was ENDOG für Studien zu metabolischem Stress und zur Regulation des Zelltods relevant macht. Als konservierte Nuklease dient ENDOG zudem als Modellfaktor, um die mitochondrien–nukleusvermittelte Signalübertragung bei stressinduzierter Chromatin-Degradation zu untersuchen.
ENDOG Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ENDOG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ENDOG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ENDOG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ENDOG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.