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ECM1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420098-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ECM1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420098-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Ecm1** kodiert **Extrazellulärmatrixprotein 1 (ECM1)**, ein sezerniertes Glykoprotein, das zur Organisation der Architektur der Extrazellulärmatrix beiträgt und die Zell–Matrix-Signalübertragung moduliert. ECM1 interagiert mit Matrixkomponenten und Proteasen und beeinflusst dadurch die Integrität der Basalmembran, das extrazelluläre Remodeling und die Gewebehomöostase; damit wirkt es auf Prozesse wie Adhäsion, Migration und Differenzierung ein. Eine veränderte ECM1-Expression oder -Funktion wurde mit einer dysregulierten Matrixablagerung und entzündlichen Mikroumgebungen in Verbindung gebracht, wodurch es für Studien zur Haut- und Bindegewebsbiologie sowie zur stromalen Regulation in Krankheitsmodellen relevant ist.
ECM1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ecm1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ecm1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ecm1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ecm1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.