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DGUOK Double Nickase Plasmid (h) | sc-407916-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DGUOK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407916-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die Desoxyguanosin-Kinase (DGUOK) ist ein Enzym der mitochondrialen Matrix, das Desoxyguanosin und Desoxyadenosin phosphoryliert und dadurch Desoxyribonukleotid-Vorstufen bereitstellt, die für die Replikation und Reparatur der mitochondrialen DNA (mtDNA) benötigt werden. Indem DGUOK ausgeglichene dNTP-Pools in den Mitochondrien unterstützt, trägt es zur Aufrechterhaltung der mtDNA-Kopienzahl und -Integrität bei und verknüpft den Nukleotid-Salvage-Stoffwechsel mit der Kapazität der oxidativen Phosphorylierung und der mitochondrialen Biogenese. Eine Störung der DGUOK-Aktivität ist mit mtDNA-Depletion und einer beeinträchtigten Funktion der Atmungskette assoziiert, was DGUOK für Studien zur mitochondrialen Erhaltung, zum Energiestoffwechsel und zu zellulären Stressantworten relevant macht. Humanes DGUOK wird daher häufig in Modellen mitochondrialer Dysfunktion und der Nukleotidhomöostase untersucht.
DGUOK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DGUOK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DGUOK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DGUOK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DGUOK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.