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DEC-205 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417220-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DEC-205 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417220-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LY75 kodiert DEC-205 (CD205), einen endozytotischen Rezeptor der C‑Typ-Lektin-Familie, der in bestimmten Subpopulationen dendritischer Zellen stark exprimiert wird. Er bindet glykosylierte Antigene, nimmt sie auf und leitet sie zur Prozessierung in endosomale und lysosomale Kompartimente weiter. Über clathrinvermittelte Aufnahme und vesikulären Transport unterstützt DEC‑205 die MHC‑Klasse‑II‑Präsentation und kann auch Kreuzpräsentationswege beeinflussen, die die adaptive Immunpriming‑Antwort prägen. Die Aktivierung von DEC‑205 überschneidet sich mit Programmen der Mustererkennung und zytokinvermittelten Signalwegen, die die Reifung dendritischer Zellen, Toleranz und die Polarisation von T‑Zellen regulieren. Eine fehlregulierte Antigenverarbeitung und dendritische Zellfunktion unter Beteiligung von LY75 ist relevant für Studien zu Autoimmunität, chronischer Entzündung, Infektionsbiologie und dem Tumor‑Immunmikromilieu.
DEC-205 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LY75-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LY75 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LY75-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LY75-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.