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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
DD4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403692-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DD4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403692-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AKR1C4 kodiert eine Aldo-Keto-Reduktase (AKR1C4; DD4), die die NADPH-abhängige Reduktion von Aldehyden und Ketosteroiden katalysiert und damit zum hepatischen Steroidhormon- und Gallensäurestoffwechsel beiträgt. DD4 ist an der Phase-I-Entgiftung beteiligt, indem es die Umwandlung aktiver und inaktiver Steroidmetaboliten moduliert und reaktive Carbonylverbindungen verarbeitet, die bei oxidativem Stress entstehen. Über seine Funktionen in der Carbonylreduktion und der Steroidhomöostase beeinflusst AKR1C4 metabolische Signalnetzwerke, die mit Lipidverarbeitung und der hepatischen Elimination von Xenobiotika verknüpft sind. Eine veränderte Expression oder Aktivität von AKR1C4 wurde mit dysregulierten Steroidmetabolit-Profilen und leberassoziierten metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was das Gen für mechanistische Studien zur endokrin-metabolischen Wechselwirkung relevant macht.
DD4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AKR1C4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AKR1C4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AKR1C4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AKR1C4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.