Date published: 2026-7-11

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CYP2E1 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-419917-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CYP2E1 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CYP2E1 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CYP2E1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom CYP2E1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Cyp2e1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CYP2E1 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-419917-ACT
    20 µg
    $397.00

    CYP2E1 CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-419917-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das murine Gen *Cyp2e1* kodiert das Cytochrom-P450-Enzym CYP2E1, eine mikrosomale Monooxygenase, die kleine organische Substrate wie Ethanol, Aceton und andere niedermolekulare Xenobiotika oxidiert. Die Aktivität von CYP2E1 trägt zum Phase-I-Metabolismus bei und kann die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies erhöhen, wodurch es mit oxidativem Stress, Lipidperoxidation und Stressantworten des endoplasmatischen Retikulums in Hepatozyten in Verbindung steht. In der Leber ist CYP2E1 in Signal- und Stoffwechselwege eingebunden, die die Xenobiotika-Clearance, die Redox-Homöostase und inflammatorische Signalübertragung steuern. Veränderte *Cyp2e1*-Expression oder -Aktivität wird häufig in Modellen toxikantinduzierter Leberschädigung, metabolischer Dysfunktion und alkoholassoziierter Leberpathologie untersucht, um zu verstehen, wie metabolische Aktivierung und ROS Gewebeschäden antreiben.

    CYP2E1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Cyp2e1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CYP2E1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Cyp2e1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Cyp2e1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP2E1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Cyp2e1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP2E1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP2E1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Cyp2e1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.