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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
connexin 26 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402132-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
connexin 26 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402132-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GJB2 kodiert Connexin 26, eine Untereinheit von Gap-Junction-Kanälen, die zu Connexonen oligomerisiert und so den direkten Austausch von Ionen und kleinen Metaboliten zwischen Zellen vermittelt. Gap Junctions, die Connexin 26 enthalten, koordinieren die Gewebehomöostase, indem sie elektrische und metabolische Kopplung unterstützen, die Physiologie der epithelialen Barriere regulieren und die Kalzium- sowie Second-Messenger-Signalgebung mitgestalten. Im Innenohr und in mehrschichtig aufgebauten Epithelien trägt Connexin 26 zum Recycling von Kaliumionen und zu zellulären Differenzierungsprogrammen bei, die für Sinnes- und Hautfunktion wichtig sind. Störungen von GJB2 sind stark mit erblichem Hörverlust und syndromalen ektodermalen Phänotypen assoziiert, was es zu einem zentralen Ziel für mechanistische Studien der Gap-Junction-Biologie und gewebespezifischer Signalnetzwerke macht.
connexin 26 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GJB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GJB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GJB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GJB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.