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COL6A2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403209-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
COL6A2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403209-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COL6A2 kodiert die α2-Kette des Kollagens Typ VI, einer zentralen Komponente der extrazellulären Matrix, die sich zusammen mit COL6A1 und COL6A3 zu mikrofibrillären Netzwerken assemblieren lässt, welche zahlreiche Zelltypen umgeben. Diese Kollagen‑VI‑Matrix unterstützt die Gewebearchitektur, die Zell‑Matrix‑Adhäsion und die Mechanotransduktion und prägt damit Prozesse wie die Myogenese, das Verhalten von Fibroblasten und das Remodeling der extrazellulären Matrix. Die Funktion von COL6A2 ist mit Integrin‑ und dystroglykanassoziierter Signalübertragung verknüpft und beeinflusst matrixabhängige Überlebens‑ und Stressantworten. Pathogene COL6A2‑Varianten werden mit Kollagen‑VI‑assoziierten Myopathien in Verbindung gebracht, darunter die Ullrich‑kongenitale Muskeldystrophie und die Bethlem‑Myopathie, was COL6A2 zu einem häufigen Ziel in Studien zur Muskelintegrität und zu Störungen der extrazellulären Matrix macht.
COL6A2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COL6A2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COL6A2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COL6A2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COL6A2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.