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CLC-5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404859-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLC-5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404859-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **CLCN5** kodiert **CLC-5**, einen endosomalen, spannungsabhängigen **Cl⁻/H⁺-Austauscher**, der die vesikuläre Ansäuerung sowie die für die rezeptorvermittelte Endozytose und den Membranproteintransport erforderliche Chloridleitfähigkeit unterstützt. **CLC-5** lokalisiert überwiegend in **frühen Endosomen** polarisierter Epithelzellen, wo es funktionell mit der Aktivität der **V-ATPase** gekoppelt ist, um den luminalen pH-Wert, die Fracht-/Cargosortierung und das Recycling zu regulieren. Eine Störung von **CLCN5** beeinträchtigt Rückresorptionswege im proximalen Tubulus und die endolysosomale Homöostase und ist mit erblichen renaltubulären Funktionsstörungen wie der **Dent-Krankheit** assoziiert. Daher wird **CLC-5** häufig in der Epitheltransportbiologie, der Regulation endozytotischer Signalwege und bei der Aufklärung von Mechanismen untersucht, die die endosomale Ionenhandhabung mit Proteinaufnahme und -abbau verknüpfen.
CLC-5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLCN5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLCN5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLCN5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLCN5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.