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ChemR23 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403033-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ChemR23 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403033-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CMKLR1 kodiert ChemR23, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor der Klasse A für den Chemoattraktanten Chemerin (RARRES2) sowie für pro‑resolvierende Lipidliganden wie Resolvin E1. Die ChemR23‑Signalübertragung aktiviert Gi‑abhängige Signalwege, darunter die Hemmung der Adenylatcyclase, die Aktivierung von MAPK/ERK, die Mobilisierung intrazellulären Ca2+ sowie ein β‑Arrestin‑vermitteltes Trafficking. Dadurch werden die Chemotaxis von Leukozyten und die Antworten von Makrophagen bzw. dendritischen Zellen geprägt. In humanen Geweben trägt CMKLR1 zur Wahrnehmung entzündlicher Signale und zur metabolischen Homöostase bei und verknüpft so die Rekrutierung von Immunzellen mit der Biologie von Fettgewebe und Gefäßen. Eine fehlregulierte CMKLR1/ChemR23‑Aktivität wurde mit entzündlichen Erkrankungen und kardiometabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht und ist daher für mechanistische Studien zur Immun‑Metabolismus‑Wechselwirkung relevant.
ChemR23 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CMKLR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CMKLR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CMKLR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CMKLR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.