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CENP-B CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401356-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CENP-B CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401356-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
CENPB kodiert das Zentromerprotein B (CENP-B), einen sequenzspezifischen DNA-bindenden Faktor, der α‑Satelliten-Zentromerrepeats erkennt und zur Organisation des Zentromers sowie zum Aufbau des Kinetochors beiträgt. Durch Interaktionen mit dem zentromerischen Chromatin und der CENP‑A-haltigen Nukleosomenumgebung unterstützt CENP-B die Genauigkeit der Chromosomensegregation und den mitotischen Fortschritt. Eine veränderte Zentromerfunktion und chromosomale Instabilität sind häufige Merkmale der Tumorentwicklung, weshalb die Regulation von CENP-B für Studien zu Aneuploidie, Zellzyklus-Checkpoints und Genomstabilität relevant ist. CENP-B ist zudem ein wichtiges Autoantigen, das von Anti-Zentromer-Antikörpern erkannt wird, wodurch die Biologie von CENPB mit Untersuchungen zur zentromergerichteten Autoimmunität und zur Prozessierung nukleärer Antigene verknüpft ist.
CENP-B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CENPB-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CENP-B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CENPB-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CENPB-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CENP-B-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CENPB-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CENP-B-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CENP-B-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CENPB-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.