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CDKAL1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-427224-NIC | 20 µg | $410.00 |
Maus-Cdkal1 kodiert CDKAL1, eine Methylthiotransferase, die tRNA^Lys(UUU) an Position 37 (ms2t6A37) modifiziert und dadurch die korrekte Decodierung von Lysin-Codons während der Translation unterstützt. Durch die Aufrechterhaltung der Translationsgenauigkeit beeinflusst CDKAL1 die Proteostase und zelluläre Stressantworten, was insbesondere für die Funktion sekretorischer Zellen und die metabolische Regulation relevant ist. Genetische und funktionelle Studien bringen CDKAL1 mit der Glukosehomöostase und der Leistungsfähigkeit pankreatischer β‑Zellen in Verbindung, weshalb es sich um einen häufig untersuchten Lokus in diabetesassoziierten Signalwegen handelt. In murinen Systemen wird die Störung von Cdkal1 genutzt, um zu untersuchen, wie tRNA‑Modifikationen die Proteinsynthese, ER‑Stress und nachgelagerte metabolische Phänotypen beeinflussen.
CDKAL1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cdkal1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cdkal1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cdkal1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cdkal1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.