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CD93 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407484-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD93 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407484-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD93 ist ein Typ‑I‑Transmembran‑Glykoprotein, das vor allem auf Endothelzellen und Zellen der myeloischen Linie exprimiert wird, wo es an adhäsionsassoziierter Signalübertragung und der Regulation entzündlicher Antworten beteiligt ist. Es interagiert mit Prozessen der extrazellulären Matrix und des Komplementsystems, um Leukozytenmigration, Efferzytose und vaskuläre Homöostase zu modulieren, und verbindet damit angeborene Immunaktivität mit Gewebeumbau. Die Aktivität von CD93 wird häufig im Kontext angiogener Programme, der Endothelbarrierefunktion sowie des Verhaltens von Monozyten/Makrophagen untersucht – Prozesse, die bei chronisch‑entzündlichen Erkrankungen oft gestört sind. Eine veränderte CD93‑Expression wurde in unterschiedlichen immun‑ und gefäßassoziierten Pathologien beschrieben, was CD93 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zu Immun‑Stroma‑Interaktionen macht.
CD93 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD93-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD93 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD93-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD93-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.