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CD161 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405895-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD161 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405895-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KLRB1 kodiert CD161, einen C‑Typ‑Lektin‑ähnlichen Rezeptor, der auf Untergruppen natürlicher Killerzellen und T‑Zellen stark exprimiert wird und dort dazu beiträgt, Aktivierungsschwellen, Zytokinsekretion und zytotoxische Effektorfunktionen fein abzustimmen. CD161 ist an immunregulatorischen Schaltkreisen beteiligt, die die Differenzierung von Lymphozyten und deren Gewebehoming steuern, und beeinflusst dadurch inflammatorische Signalprogramme und die Immunüberwachung. Veränderte KLRB1/CD161‑Expression sowie veränderte Häufigkeiten CD161+‑Lymphozyten wurden mit Immundysregulation bei chronischen Entzündungen, Autoimmunität und in Tumor‑Immunmikroumgebungen in Verbindung gebracht. Als Zelloberflächenmarker, der mit funktionellen Lymphozytenzuständen verknüpft ist, wird CD161 häufig in der durchflusszytometriebasierten Immunphänotypisierung sowie in mechanistischen Studien zu NK-/T‑Zell‑Antworten genutzt.
CD161 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KLRB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KLRB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KLRB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KLRB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.