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CD155 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424585-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD155 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424585-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine **Pvr**-Gen kodiert **CD155** (Poliovirusrezeptor/Nectin-ähnliches Molekül 5), ein Adhäsionsmolekül der Immunglobulin-Superfamilie, das an Zell-Zell-Kontakten lokalisiert und an der Umgestaltung des Zytoskeletts, der Migration und der Gewebeorganisation beteiligt ist. CD155 interagiert mit Immunrezeptoren wie **DNAM-1 (CD226)**, **TIGIT** und **CD96** und prägt dadurch die Signalübertragung in NK- und T-Zellen an der Schnittstelle zwischen Adhäsion und Immunüberwachung. Aufgrund seiner Funktionen in der Adhäsionsdynamik und in checkpoint-ähnlichen Immuninteraktionen wird **Pvr** häufig im Kontext von Entzündung, Tumorimmunologie und Mechanismen des Viruseintritts untersucht. Seine Expression und seine Rezeptorbindeeigenschaften bieten in Mausmodellen einen gut zugänglichen Ansatzpunkt, um das Zusammenspiel zwischen Programmen der Zellbeweglichkeit und der Immunregulation zu analysieren.
CD155 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Pvr-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Pvr abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Pvr-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Pvr-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.