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CD154 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401682-ACT | 20 µg | $397.00 |
CD40LG kodiert CD154 (CD40-Ligand), ein Typ‑II-Transmembranprotein, das vorübergehend auf aktivierten CD4+-T-Zellen und anderen Immunzell-Subsets exprimiert wird und essenzielle kostimulatorische Signale an CD40-exprimierende B-Zellen, dendritische Zellen und Makrophagen vermittelt. Die Bindung von CD154 an CD40 fördert die Bildung von Keimzentren, den Klassenwechsel der Immunglobuline (Class-Switch-Rekombination) und die „Lizenzierung“ dendritischer Zellen und verknüpft damit die Antigenpräsentation mit der Polarisierung der adaptiven Immunantwort. Nachgeschaltete Signalwege umfassen eine TRAF-abhängige Aktivierung der NF-κB-, MAPK- und PI3K-Signalwege, die die Zytokinproduktion, das Überleben und die Differenzierung regulieren. Eine fehlregulierte CD40LG/CD154-Aktivität wird mit veränderter humoraler Immunität und entzündlichen Immunphänotypen in Verbindung gebracht, was ihre Relevanz für Studien zur Immunregulation und zu autoimmunitätsassoziierten Mechanismen unterstreicht.
CD154 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD40LG-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD154 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD40LG-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD40LG-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD154-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD40LG-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD154-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD154-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD40LG-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.