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CD151 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401969-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD151 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401969-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD151 ist ein Tetraspanin-Glykoprotein der Zelloberfläche, das tetraspaninangereicherte Mikrodomänen organisiert und die Aktivität sowie den Transport von Partnerrezeptoren moduliert, insbesondere von Integrinen wie α3β1, α6β1 und α6β4. Über diese Interaktionen beeinflusst CD151 Zelladhäsion, Zellspreitung, Migration und Signaltransduktion, die mit dem Umbau des Zytoskeletts, der Dynamik fokaler Adhäsionen und der Interaktion mit der extrazellulären Matrix verknüpft sind. Die CD151-abhängige Membranorganisation wirkt sich auf Prozesse wie die Integrität von Epithelien, angiogenes Verhalten und die Motilität von Immunzellen aus; eine veränderte CD151-Expression oder -Funktion wurde zudem mit Tumorprogression, metastatischem Potenzial und Phänotypen des Gewebeumbaus in Verbindung gebracht. Als gerüstähnlicher Regulator stellt CD151 einen gut zugänglichen Ansatzpunkt dar, um integrinassoziierte Signalnetzwerke und die Kompartimentierung von Membranen in menschlichen Zellen zu untersuchen.
CD151 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD151-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD151 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD151-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD151-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.