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CD13 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401095-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD13 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401095-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ANPEP codiert CD13, eine zinkabhängige, membranständige Alanyl-Aminopeptidase, die auf myeloischen Zellen, in Endothelkompartimenten sowie in verschiedensten epithelialen Geweben exprimiert wird, wo sie die extrazelluläre Peptidverarbeitung und die Aminosäureversorgung reguliert. CD13 ist an der proteolytischen Kontrolle bioaktiver Peptide beteiligt und steht in Verbindung mit Zelladhäsion, Motilität und dem Umbau des Mikromilieus, wodurch enzymatische Aktivität mit inflammatorischer Signalübertragung und Gewebehomöostase verknüpft wird. Über seine Effekte auf Leukozytentransport, angiogene Antworten und Proteasenetzwerke wird CD13 häufig als funktioneller Marker für myeloische Differenzierung und zelluläre Aktivierungszustände verwendet. Eine dysregulierte ANPEP/CD13-Expression oder -Aktivität wurde mit verändertem Verhalten von Immunzellen und tumorassoziierten Stromainteraktionen in Verbindung gebracht, was mechanistische Studien in der Entzündungs- und Krebsbiologie unterstützt.
CD13 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ANPEP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ANPEP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ANPEP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ANPEP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.