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Cbl-b Double Nickase Plasmid (h) | sc-400828-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cbl-b Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400828-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CBLB kodiert die E3-Ubiquitin-Ligase Cbl-b, einen zentralen negativen Regulator der Signalweiterleitung stromabwärts von Antigenrezeptoren und kostimulatorischen Rezeptoren in Immunzellen. Durch die Ubiquitinierung aktivierter Signalintermediate begrenzt Cbl-b Signalwege wie TCR-/BCR-Signaling, PI3K–AKT sowie NF-κB-/MAPK-Kaskaden und moduliert so Aktivierungsschwellen, Zytokinproduktion und periphere Toleranz. Eine veränderte CBLB-Aktivität wird mit einer fehlregulierten Immunhomöostase in Verbindung gebracht und in Kontexten wie Autoimmunität, chronischer Entzündung und tumorbedingter Immunflucht untersucht. Als zentraler Regulator im Ubiquitin-System bietet Cbl-b einen mechanistischen Ansatzpunkt, um Signalabschaltung, Rezeptor-Trafficking und Proteostase in menschlichen Zellen zu analysieren.
Cbl-b Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CBLB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CBLB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CBLB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CBLB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.