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CA III Double Nickase Plasmid (h) | sc-403538-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CA III Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403538-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes CA3 kodiert die Carboanhydrase III (CA III), ein zytosolisches Zink-Metalloenzym, das die reversible Hydratisierung von CO₂ zu Bicarbonat und Protonen katalysiert und damit die intrazelluläre pH-Kontrolle sowie die CO₂/HCO₃⁻-Pufferung unterstützt. CA III wird in oxidativen Skelettmuskeln stark exprimiert und trägt zur Redox-Homöostase bei, unter anderem über reaktive Cysteinreste, die S‑glutathionyliert werden können, wodurch eine Verbindung zu zellulären Antworten auf oxidativen Stress entsteht. Durch die Modulation des Säure‑Basen‑Gleichgewichts und redoxsensitiver Prozesse steht CA III an der Schnittstelle von Stoffwechselregulation und Stressanpassungswegen, die für die Muskelphysiologie relevant sind. Veränderte CA3-Expression und CA‑III‑Aktivität wurden im Zusammenhang mit Muskelfunktionsstörungen und Zuständen metabolischen Stresses beschrieben, was CA III zu einem nützlichen Marker und mechanistischen Knotenpunkt für die Untersuchung von Zellstoffwechsel und oxidativen Schäden macht.
CA III Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.