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C3aR Double Nickase Plasmid (h) | sc-401448-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C3aR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401448-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C3AR1 kodiert den Rezeptor für die Komplementkomponente 3a (C3aR), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der das Anaphylatoxin C3a bindet und so die Komplementaktivierung mit zellulären Antworten verknüpft. Die C3aR-Signalübertragung aktiviert Gαi/Gαq‑Signalwege und moduliert dadurch intrazelluläre Calciumflüsse, MAPK/ERK‑Kaskaden sowie chemotaktische Programme, die die Leukozytenmigration und die Freisetzung entzündlicher Mediatoren steuern. In myeloiden und gewebsresidenten Immunzellen integriert C3aR Signale der angeborenen Immunität mit Zytokinnetzwerken und kann die Barrierefunktion sowie die neuroimmunologische Kommunikation beeinflussen. Eine dysregulierte C3AR1‑Aktivität wird mit entzündlichen und autoimmunen Phänotypen, infektionsassoziierter Immunpathologie und dem Umbau des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur komplementgetriebenen Krankheitsbiologie unterstützt.
C3aR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C3AR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C3AR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C3AR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C3AR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.