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c-Maf Double Nickase Plasmid (h) | sc-410543-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
c-Maf Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410543-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAF kodiert den Transkriptionsfaktor c-Maf, ein basisches Leucin-Zipper-Protein, das an Maf-Erkennungselemente bindet und so Zellschicksalsentscheidungen sowie gewebespezifische Differenzierungsprogramme reguliert. c-Maf integriert Signale aus Zytokin- und Entwicklungswegen und formt transkriptionelle Netzwerke, die Proliferation, Stressantworten und die Polarisierung von Immunzellen beeinflussen, einschließlich Funktionen bei der Differenzierung von T‑Helferzellen und der Makrophagenaktivität. Eine fehlregulierte MAF/c-Maf-Aktivität wurde mit onkogenen Transkriptionsprogrammen und veränderter Immunregulation in Verbindung gebracht und ist zudem an Entwicklungsprozessen des Auges und des Nervensystems beteiligt. Diese Eigenschaften machen c-Maf zu einem hilfreichen Knotenpunkt, um die transkriptionelle Kontrolle der Linienfestlegung, der metabolischen Anpassung und der kontextabhängigen Genexpression in humanen Modellsystemen zu untersuchen.
c-Maf Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.