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C/EBP δ Double Nickase Plasmid (h) | sc-400772-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C/EBP δ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400772-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CEBPD kodiert den Transkriptionsfaktor C/EBPδ, ein basisches Leucin-Zipper-Protein, das Genexpressionsprogramme reguliert, welche entzündliche Signalwege, Akutphasenreaktionen und stressinduzierte Wachstumskontrolle steuern. C/EBPδ integriert Signale aus Zytokin- und angeborenen Immunwegen, darunter IL-6/JAK–STAT- und NF-κB-assoziierte Netzwerke, und trägt in mehreren Zelltypen zur Differenzierung sowie zur metabolischen Anpassung bei. Seine Aktivität beeinflusst Zellzyklusregulation, Apoptose und Seneszenz durch die transkriptionelle Kontrolle nachgeschalteter Effektoren. Eine dysregulierte CEBPD-Expression oder -Signalgebung wurde mit chronischen Entzündungszuständen und der Tumorbiologie in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt in der Immunologie- und Krebsforschung unterstützt.
C/EBP δ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CEBPD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CEBPD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CEBPD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CEBPD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.