Date published: 2026-7-13

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bradykinin B2 R CRISPR Activation Plasmid (m): sc-419318-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • bradykinin B2 R CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • bradykinin B2 R CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom bradykinin B2 R CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom bradykinin B2 R CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Bdkrb2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    bradykinin B2 R CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-419318-ACT
    20 µg
    $397.00

    bradykinin B2 R CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-419318-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das murine Bdkrb2-Gen kodiert den Bradykinin‑B2‑Rezeptor (Bradykinin B2 R), einen konstitutiv exprimierten GPCR, der Reaktionen auf Kinine in vaskulären und entzündlichen Geweben vermittelt. Nach Ligandenbindung koppelt er vor allem an Gαq/11 und Gαi/o, aktiviert dadurch PLCβ, erhöht das intrazelluläre Ca2+, stimuliert PKC und bindet Stickstoffmonoxid‑ sowie Prostaglandin‑Signalwege ein, die Vasodilatation, Gefäßpermeabilität und den Tonus der glatten Muskulatur regulieren. Bdkrb2‑abhängige Signalübertragung überschneidet sich mit MAPK‑ und NF‑κB‑gekoppelten Programmen, die die Rekrutierung von Leukozyten, die Ödembildung und die Schmerzsensibilisierung prägen. Eine fehlregulierte B2‑Rezeptoraktivität wird häufig in Modellen der kardiovaskulären Homöostase, der neurogenen Entzündung und der Nierenphysiologie untersucht, wo sie Gewebeumbau und Entzündungslast beeinflussen kann.

    bradykinin B2 R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Bdkrb2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    bradykinin B2 R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Bdkrb2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Bdkrb2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen bradykinin B2 R-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Bdkrb2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von bradykinin B2 R-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des bradykinin B2 R-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Bdkrb2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.