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BAF155 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423028-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BAF155 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423028-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Smarcc1** kodiert **BAF155 (SMARCC1)**, eine zentrale Gerüstuntereinheit des ATP-abhängigen Chromatin-Remodeling-Komplexes **SWI/SNF (BAF)**, der die Nukleosomenpositionierung und die Zugänglichkeit des Chromatins reguliert. BAF155 koordiniert den Zusammenbau und die Stabilität von BAF-Komplexen, um Transkriptionsprogramme zu steuern, die mit Linienspezifikation, Zellzykluskontrolle und DNA-Schadensantworten verknüpft sind. Durch Interaktionen mit Transkriptionsfaktoren und Chromatinregulatoren beeinflusst BAF155 die Enhancer-Aktivität und die differenzierungsassoziierte Genexpression in zahlreichen Geweben. Eine veränderte Funktion von SWI/SNF-Untereinheiten ist breit in der Krebsbiologie und bei neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen involviert, wodurch Smarcc1 ein wichtiges Ziel für mechanistische Studien zur epigenetischen Regulation darstellt.
BAF155 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Smarcc1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Smarcc1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Smarcc1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Smarcc1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.