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ATXN7L3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407817-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATXN7L3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407817-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATXN7L3 (Ataxin-7-like 3) kodiert eine nukleäre Komponente des SAGA-Transkriptionskoaktivator-Komplexes, in dem es das Deubiquitinierungsmodul unterstützt, das den Ubiquitinierungsstatus von Histon H2B reguliert. Durch die Koordination von Chromatinzugänglichkeit und Transkriptionsoutput trägt ATXN7L3 zur RNA-Polymerase-II-abhängigen Genregulation, zur Enhancer-Aktivität und zu einer umfassenderen epigenetischen Kontrolle von Zellzustandsprogrammen bei. Seine Funktion überschneidet sich mit Chromatin-Remodeling, DNA-schadensassoziierten Transkriptionsantworten und differenzierungsbezogenen Genexpressionsnetzwerken. Eine Dysregulation SAGA-gekoppelter epigenetischer Mechanismen und der H2B-Ubiquitinierungsdynamik ist für Studien zur krebsassoziierten transkriptionellen Reprogrammierung und zur Neurobiologie relevant, wodurch ATXN7L3 ein nützliches Ziel für mechanistische Chromatinforschung ist.
ATXN7L3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATXN7L3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATXN7L3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATXN7L3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATXN7L3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.