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ATP5G2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403484-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATP5G2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403484-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATP5G2 kodiert eine in die Membran eingebettete Untereinheit der mitochondrialen ATP-Synthase (Komplex V), die zum Fo-Sektor beiträgt und den für die oxidative Phosphorylierung und ATP-Produktion erforderlichen Protonentransport unterstützt. Indem ATP5G2 die mitochondriale protonenmotorische Kraft mit der ATP-Synthese koppelt, beeinflusst es die zelluläre Energiehomöostase, die Effizienz der Atmungskette und die metabolische Anpassung an wechselnde Nährstoff- und Sauerstoffbedingungen. Eine veränderte Funktion der mitochondrialen ATP-Synthase kann zu bioenergetischem Stress, einem Ungleichgewicht reaktiver Sauerstoffspezies und beeinträchtigter mitochondrialer Dynamik beitragen – Prozesse, die bei einer Reihe von Erkrankungen mit mitochondrialer Dysfunktion eine Rolle spielen. ATP5G2 ist daher relevant für Studien zur Kopplung der Elektronentransportkette, zur Regulation des mitochondrialen Membranpotentials und zu energieabhängigen Signalwegen.
ATP5G2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP5G2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP5G2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP5G2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP5G2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.