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ATIII Double Nickase Plasmid (m) | sc-419222-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATIII Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419222-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Serpinc1 kodiert Antithrombin III (ATIII), einen sezernierten Serinprotease-Inhibitor, der die Blutgerinnung durch Inaktivierung von Thrombin und Faktor Xa begrenzt; seine Aktivität wird durch Heparansulfat und Heparin stark potenziert. Bei der Maus trägt ATIII zur vaskulären Homöostase bei und verknüpft die Gerinnung mit inflammatorischer Signalübertragung und Endothelfunktion, indem es proteasegetriebene Signalwege reguliert. Eine Störung der ATIII-Aktivität ist mit hyperkoagulatorischen Phänotypen und einer erhöhten Thromboseneigung assoziiert, was Serpinc1 zu einem wichtigen Gen für die Untersuchung der Hämostase und des thromboinflammatorischen Crosstalks macht. Serpinc1 ist zudem im Kontext hepatischer Synthese- und Sekretionswege relevant, da ATIII überwiegend von Hepatozyten produziert wird und als Plasma-Glykoprotein im Blutkreislauf zirkuliert.
ATIII Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Serpinc1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Serpinc1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Serpinc1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Serpinc1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.