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Atg9a Double Nickase Plasmid (h) | sc-408011-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Atg9a Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408011-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATG9A kodiert Atg9a, den einzigen multipassierenden transmembranen Kernfaktor der Autophagie, der für eine effiziente Biogenese von Autophagosomen erforderlich ist. Atg9a pendelt zwischen dem trans-Golgi-Netzwerk, Endosomen und Phagophor-Assemblierungsstellen, um Membranlieferung und -umgestaltung zu unterstützen, und koordiniert dabei frühe Schritte der Makroautophagie sowie selektiver Autophagie-Programme. Über seine Funktionen im Vesikeltransport, im Lipidhaushalt und im lysosomenabhängigen Turnover beeinflusst ATG9A die Proteostase und die zelluläre Anpassung an Nährstoffstress. Eine Fehlregulation der ATG9A-abhängigen Autophagie wurde mit Neurodegeneration, Infektionsbiologie und krebsrelevanter Stresstoleranz in Verbindung gebracht, was ATG9A zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien autophagieassoziierter Phänotypen macht.
Atg9a Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATG9A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATG9A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATG9A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATG9A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.