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ARV1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407460-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARV1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407460-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ARV1 (Regulator der Lipidhomöostase ARV1) kodiert ein im endoplasmatischen Retikulum (ER) lokalisiertes, multipassierendes Membranprotein, das an der Homöostase von Sterolen und Sphingolipiden sowie an der Organisation der ER-Membran beteiligt ist. ARV1 trägt zum intrazellulären Lipidtransport bei und kann ER-Stressantworten sowie von der Membranzusammensetzung abhängige Prozesse beeinflussen; damit ist es mit Signalwegen verknüpft, die den Lipidstoffwechsel und die Proteinverarbeitung im sekretorischen System steuern. Eine veränderte ARV1-Funktion wurde in genetischen Studien mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und Anfällen in Verbindung gebracht, was mit einer Rolle des Lipidgleichgewichts für neuronale Vitalität und Signalübertragung vereinbar ist. In Zellmodellen kann die Störung von ARV1 genutzt werden, um zu untersuchen, wie die Lipidzusammensetzung des ER Transportprozesse, Proteostase und metabolische Anpassung beeinflusst.
ARV1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARV1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARV1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARV1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARV1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.