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ARID3A Double Nickase Plasmid (h) | sc-404552-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARID3A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404552-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ARID3A (AT-rich interaction domain 3A) kodiert einen DNA-bindenden Transkriptionsfaktor der ARID-Familie, der AT-reiche regulatorische Elemente erkennt und zur chromatinabhängigen Kontrolle der Genexpression beiträgt. Es ist an linienassoziierten Transkriptionsprogrammen beteiligt und spielt eine wichtige Rolle bei der hämatopoetischen und B-Zell-Differenzierung, der Regulation von Immunglobulin-Genen sowie der Modulation von Zellzyklus- und apoptotischen Signalwegen. Durch Interaktionen mit Kofaktoren und der Chromatin-Remodelling-Maschinerie beeinflusst ARID3A Transkriptionsnetzwerke, die mit Proliferation, Immunsignalen und zellulärer Identität verknüpft sind. Eine dysregulierte Expression oder Funktion von ARID3A wird mit veränderter Entwicklung von Immunzellen und onkogenen Transkriptionszuständen in hämatologischen sowie soliden Tumorkontexten in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Transkriptionskontrolle macht.
ARID3A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARID3A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARID3A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARID3A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARID3A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.